The day after: Fragen, Antworten, Fragen

Nach den Veranstaltungen gibt es eine Menge alter und – mehr oder weniger – neuer Fragen. Jetzt müßte die Diskussion also erst richtig beginnen. Immerhin sind von den vielen Leuten an den drei Abenden – am 31. Oktober etwa 130, am 1. November etwa 100 und am 6. sicher über 200 Menschen – nur wenige in der Diskussion zu Wort gekommen. Das Publikum war ziemlich diszipliniert. Eröffnet wurde die Debatte an den ersten beiden Abenden mit einem Text von Bernd Gehrke zum Warum und Wozu.

Neben ersten Reaktionen in den Kommentaren hier und bei den „Beiträgen zur Diskussion“ gibt es auch eine kleine laufende Berichterstattung im Netz: Peter Nowak hat nach seiner Ankündigung der Diskussionsreihe im Neuen Deutschland bereits am 1. November einen ersten Bericht folgen lassen. Im Neuen Deutschland vom 9. November blickt er nochmals auf die Debatten zurück – und liefert gleich eine historische Interpretation mit, die wohl mehr Fragen aufwirft, als sie beantworten hilft. Denn die Berliner Initiative „Zwischen allen Stühlen“ war vor zwanzig Jahren – die damals Beteiligten sind alle nicht mehr jugendlich – auch ein Startpunkt für manche sinnvolle Aktivität. Aber sie war auch ein Startpunkt für jene Truppe um Harald Wolf, die in Berlin von 2001 bis 2011 „linke“ Landespolitik gestaltet hat. Auch jenseits der vielfältigen Kritiken am Stalinismus gibt es vieles, was Leute von einander unterscheidet und machmal auch trennt.

[ €€€ Wen’s interessiert was die Veranstaltungsreihe gekostet hat und wie wir gewirtschaftet haben, die/der schaue unter „ÜBER UNS“ unten in die Kommentare – da findet sich unsere öffentliche Abrechnung zum Zwecke der allgemeinen Transparenz. €€€ ]

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “The day after: Fragen, Antworten, Fragen

  1. Dünner geht‘ s nümmer!
    Die SEK hat keine inhaltlichen Standpunkte, dass musste scheitern. Zuviele Leute auf den Podien – zusammen mit einem Moderator hätten drei voll und ganz gelangt. So zogen sich die Stunden hin und es kam kaum zu intensivem Austausch. Die ganze Sache war dilettantisch überorganisiert. Das tröstliche bleibt: Die Frage des letzten Abend im Festsaal wartet weiterhin auf Antworten.
    Wo bleibt die angekündigte Offenlegung der Finanzen?

  2. Wo bleibtg die angekündigte Offenlegung der Finanzen? Ich hoffe doch das die Gelder die ich an Annes Verein überwiesen habe, für Eidesk verwandt worden sind. Oder?
    Es war der Anspruch dieser Gruppe, als ich noch dabei war, dass über die Verwendung der Gelder öffentlich Rechenschaft abgelegt wird.

  3. Harry Waibel

    Bernd Gehrke hatte im Februar erklärt, dass die Offenlegung der Verwendung der Gelder in einigen Wochen geschehen werde. Doch nichts ist geschehen.
    Was sind das für Leute, die keine Verantwortung übernehmen, für das was sie sagen oder tun? I can’t believe it.
    Dass ist kein Wunder, dass sich die Linken in Berlin in einem solchen erbärmlichen Zustand befinden. Diese neun-mal-klugen Besserwisser sind unbelehrbar. That’s it and all.

    • Stimmt: „Diese neun-mal-klugen Besserwisser sind unbelehrbar.“ Jeder hat ja eine eigene Nase an die er sich packen kann.

      Die Abrechnung ist nun online. Enjoy!
      (siehe Kommentare „über uns“)

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